Forex Broker im Vergleich

Nutzen Sie unseren Forex-Broker Vergleich für 2016 und finden Sie den Broker, der zu Ihnen passt!

Forex Broker Vergleich 2016

VERGLEICHVERGLEICHVERGLEICH

Der Devisenhandel stellt mit durchschnittlich 5,4 Billionen US-$ an täglich gehandeltem Volumen wohl den größten Marktplatz der Welt dar. Bis vor wenigen Jahren war dieses Handelssegment den institutionellen Anlegern vorbehalten. Das verwundert auch nicht, wenn Sie sich einmal vor Augen halten, welche Summen gehandelt werden müssen. Gewinne werden in der Regel auf der dritten oder vierten Nachkommastelle realisiert. Bei einem Einsatz von 1.000 Euro übersteigen die Kosten einen möglichen Gewinn. Durch den Einzug spezieller Forex Broker kam es allerdings auch für private Anleger zu einer Marktöffnung.

Forex – die Sache mit dem Hebel

Der klassische Devisenhandel, der Spothandel, setzt voraus, dass die gesamte zu handelnde Summe platziert wird. Der Forexhandel dagegen benötigt nur einen Bruchteil des zu tradenden Kapitals. Dieser Bruchteil, die Margin, ergibt sich aus dem Hebel, der vom Forex Broker vorgegeben wird. Möchten Sie beispielsweise bei einem Hebel von 1 : 100 100.000 Euro gegen US-$ handeln, benötigen Sie lediglich 1.000 Euro an eigenen Mitteln. Die Differenz stellt der Forex Broker als Darlehen zur Verfügung. Da Forex-Trades in der Regel an ein und demselben Tag eröffnet und wieder geschlossen werden, fallen dafür keine Zinsen an.

Die beiden Arten der Forex Broker

Der Forex Broker Vergleich zeigt, dass es zwei Arten von Forex Brokern gibt. Auf der einen Seite stehen die Market Maker, auf der anderen die DTP-Broker oder auch NDD-Broker. Was es damit auf sich hat, wollen wir hier erläutern.

Market Maker

Bei einem Market Maker handelt es sich um eine Art des Forex Brokers, der die Orders nicht unbedingt in den Markt weitergibt, sondern selbst die Kurse gegen seine Kunden stellt. Diese Praxis trifft bei vielen Mitgliedern in der Tradergemeinde auf Widerspruch, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass ein Market Maker die Kurse so stellt, dass seine Kunden übervorteilt werden. Das soll nicht heißen, dass dem so ist, einige Trader sehen lediglich die Gefahr dafür. Wie in jedem Markt, gibt es auch bei den Forex Brokern schwarze Schafe. Der Forex Broker Vergleich hilft Ihnen, dass Sie sich bei der Auswahl eines Anbieters nur auf die seriösen Brokerhäuser konzentrieren.

STP-Broker

Das Kürzel STP steht für „Straight Through Processing“, was übersetzt bedeutet, dass der Forex Broker die Order seines Kunden direkt in den Markt weiterleitet. Gleiches gilt für die NDD-Broker, „Non Dealing Desk“. Auch diese Bezeichnung besagt, dass der Forex Broker selbst nicht handelt, sondern als klassischer Makler fungiert und den Auftrag seines Kunden Dritten zugänglich macht. Wer als Trader auf der sicheren Seite sein möchte, dass er wirklich nur am Markt agiert und nicht gegen einen Broker handelt, der die Kursstellung nach eigenem Gutdünken durchführen könnte, sollte sich auf jeden Fall für einen STP- oder NDD-Broker entscheiden.

Die Auswahlkriterien im Forex Broker Vergleich

Neben den Tradingmodalitäten, STP, NDD und Market Maker, stehen bei der Auswahl des richtigen Forex Brokers natürlich noch andere Punkte an. Die Kostenseite ist einer davon. Hier unterscheiden die Forex Broker individuell zwischen festen und variablen Spreads, ihrem Honorar. Die Höhe des Spreads richtet sich unter anderem nach dem gehandelten Währungspaar. Ebenfalls zur Kostenseite zählen die Zinsen, welche für Trades in Rechnung gestellt werden, die über Nacht offenbleiben. Die Höhe der Zinsen variiert komplett zwischen den Forex Brokern. Der Forex Broker Vergleich gibt hier genaue Auskunft. Die Anzahl der handelbaren Währungspaare gewinnt umso mehr an Gewicht, je professioneller der Trader agiert. Für den Einsteiger sind die Basiswährungspaare durchaus ausreichend, um sich mit der Materie vertraut zu machen.

Die Ausbildung

Wichtiger als die Höhe des Spreads sind für Einsteiger aber die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Ein FAQ-Katalog ist für den Beginn alles andere als ausreichend. Gute Forex Broker zeichnen sich durch zwei Dinge aus:

  • Ein kostenloses Demokonto
  • Umfangreiche Ausbildungsmöglichkeiten

Vor dem ersten Trade mit echtem Geld stehen das Lernen und die Geduld. Nur wer die Fähigkeit beherrscht, ein Chart zu interpretieren, Kaufsignale zu erkennen und daraus die richtige Strategie abzuleiten, hat langfristig Erfolg. Webinare, Tutorials und eBooks sind die Grundlage, das kostenlose Demokonto die Notwendigkeit, das theoretisch Erlernte in der Praxis umzusetzen, ohne Lehrgeld zu bezahlen. Wird eines dieser beiden Kriterien nicht erfüllt, ist der Broker für Anfänger die falsche Adresse.

Das Handelskonto

Die Höhe der Ersteinzahlung auf das Handelskonto spielt ebenfalls eine Rolle. Diese variiert von null bis hin zu mehreren Tausend Euro oder US-Dollars. Viele Forex Broker bieten die Kontoführung noch in weiteren Währungen an. Die Eröffnung und Führung des Handelskontos erfolgt generell kostenfrei. Einige Broker berechnen allerdings eine Inaktivitätsgebühr, falls über einen bestimmten Zeitraum kein Handel stattfand. Die Einlagen auf den Handelskonten werden nicht bei den Brokern selbst, sondern bei namhaften Großbanken verwaltet und unterliegen damit auch der Einlagensicherung des jeweiligen Landes.

Die Handelsplattform

Die Handelsplattform bildet das Herzstück des Forexhandels. Hier finden sich die Charts, Tools, das Orderbuch und alle für den Handel notwendigen Informationen. Für das stationäre Traden stehen je nach Broker Handelsumgebungen zum Download bereit oder der Anbieter stellt eine browserbasierte Variante zur Verfügung. Kritischer wird es, wenn Sie großen Wert auf das mobile Trading legen. Der Forex Broker Vergleich zeigt, dass es hier deutliche Unterschiede gibt. Während einige der Forex Broker nur eine webbasierte Plattform übergreifend für alle mobilen Endgeräte bereithalten, bieten andere für das jeweilige Betriebssystem eine App an. In einigen Fällen stehen sogar noch unterschiedliche Apps für iPhone und iPad bereit, da bekannt ist, dass die grafische Auflösung, und damit der Bedienkomfort, bei beiden Geräten unterschiedlich ausfällt.

Ein ganz wichtiges Auswahlkriterium im Forex Broker Vergleich stellt die Stopp-Loss Funktion auf der Handelsplattform dar. Diese ermöglicht im automatisierten Handel, dass ein Trade automatisch abgebrochen wird, wenn der Verlust einen vorher vom Trader definierten Punkt erreicht hat. Fehlt diese Funktion, kann es dem Anleger passieren, dass er über die eingesetzte Margin hinaus noch Gelder zum Ausgleich des Verlustes nachschießen muss.

Kurz formuliert: Die Stopp-Loss Funktion innerhalb der Handelsumgebung ist ein Muss.

Generell sollte der Broker auf eine Nachschusspflicht verzichten.

Die Regulierung der Broker

Handelt es sich um einen Forex Broker mit Wurzeln in Deutschland, unterliegt er automatisch der Aufsicht durch die Bafin. Ausländische Broker werden in der Regel in ihrem Heimatland reguliert. Bei den im Forex Broker Vergleich aufgeführten Anbietern handelt es sich ausschließlich um seriöse Häuser, die allesamt auf eine mehrjährige Erfahrung zurückblicken. Damit ist sichergestellt, dass Sie bei der Auswahl Ihres künftigen Partners kein Opfer unsauberer Geschäftsmethoden werden.

Fazit zum Forex Broker Vergleich

Der Forexhandel bietet Chancen und Risiken. Mit der Wahl eines Forex Brokers, der sowohl ein kostenloses Demokonto als auch ein umfangreiches Ausbildungsprogramm bietet, lassen sich die Risiken minimieren. STP- und NDD-Broker leiten die Orders ihrer Kunden direkt in den Markt ein, handeln nicht selbst. Wer gerne und viel auf das mobile Trading zurückgreift, sollte darauf achten, dass die Broker spezielle, auf das Betriebssystem des mobilen Endgerätes abgestellte Apps anbieten.