Discount Broker im Vergleich

Discount Broker im Vergleich: Traden Sie nicht mehr mit den überteuerten Angeboten Ihrer Hausbank – suchen Sie sich einen der besten Discount Broker online und handeln Sie viel günstiger!

Discount-Broker-Vergleich 2016

Discount klingt gut, steht es doch für Einsparungen und günstigere Konditionen als bei einem Nicht-Discounter. Dies gilt für Wertpapiere ebenso wie für Lebensmittel. Der Begriff Discount Broker hat sich inzwischen etabliert und zielt auf die Direktanbieter ab. Diese bieten in allen Bereichen günstigere Konditionen als die Banken und Sparkassen vor Ort. Dennoch gilt auch hier, dass Discount nicht gleich Discount ist, und der Anleger auf jeden Fall vor der Entscheidung, wo er künftig sein Geld anlegt, einen Discount Broker Vergleich durchführen sollte.

Das Kaufverhalten gibt den Ausschlag

Verschiedene Kriterien spielen hinsichtlich der Rentabilität eines Discount Brokers eine Rolle. Dazu zählen

  • Art der gehandelten Wertpapiere
  • Handelsfrequenz
  • Depotbestand

Fast alle Discount Broker bieten Depots ohne Verwaltungsgebühren an. Damit sind sie sowohl für Anleger mit hohem als auch für Anleger mit niedrigem Depotvolumen eine Adresse. Etwas anders verhält es sich bei den Tradinggebühren. Die Discount Broker haben sich fast alle von der klassischen, prozentual vom Handelsvolumen abhängigen Courtage gelöst. Falls nicht, liegen die Prozentsätze jedoch deutlich unter denen der Mitbewerber aus der Fläche. Alternativ zur prozentualen Courtage haben sich drei Abrechnungsvarianten etabliert:

  • Die Mischkalkulation

In diesem Fall kalkuliert der Discount Broker eine feste Grundgebühr und kombiniert diese mit einer prozentualen Marge. Die Mischkalkulation berechnet eine Mindestcourtage und ist in fast allen Fällen nach oben gedeckelt.

  • Die Flatfee

Bei der Flatfee handelt es sich um eine feste Kommission, die nicht an das Ordervolumen gebunden ist. Der Anleger zahlt einen einheitlichen Satz, unabhängig davon, ob sich der Ordergegenwert auf 1.000 Euro oder 10.000 Euro beläuft. Eine Unterscheidung findet nur in Hinblick auf die Handelsplätze, Deutschland, USA / Kanada, Europa und sonstige statt.

  • Das Abo

Diese Abrechnungsvariante ist noch relativ jung und kaum verbreitet. In diesem Fall zahlt der Anleger monatlich eine Handelsgebühr, die es ihm ermöglicht, eine bestimmte Zahl von Trades durchzuführen. Es stehen mehrere Abos zur Verfügung, die sich an der prozentualen Nutzung unterschiedlicher Handelsplätze orientieren.

Investmentfonds und Discount Broker

An diesem Punkt werden die Unterschiede zwischen den Discount Brokern besonders deutlich. Während einige der Anbieter grundsätzlich Rabatte von 50 Prozent gewähren, bieten andere nur 30 Prozent, andere verzichten ganz auf eine Rabattierung. Diejenigen Discount Broker, welche einen Rabatt in Höhe von 50 Prozent anbieten, ermöglichen auch den Erwerb bestimmter Fonds komplett ohne Agio. Das Thema Agio greift besonders bei den Sparern, die ihren Vermögensaufbau mit Fondssparplänen betreiben. Für diese Zielgruppe ist es entscheidend, einen Partner zu wählen, der zum einen eine möglichst große Anzahl an Sparplänen, auch mit ETFs, zum anderen diese ohne Aufgeld bereithält. Alternativ zu rabattierten Ausgabeaufschlägen bieten einige der Discount Broker auch die Option, die Fondsanteile über die Börse zu erwerben. Wer sich für einen Broker mit Flatfee entscheidet, kombiniert mit einem kostenlosen Depot, fährt hier am günstigsten, so er nicht nur in Fonds ohne Agio investieren möchte.

Die Rahmenbedingungen der Discount Broker

Für Gelegenheitsanleger oder Fondssparer fällt die Auswahl eher leicht aus. Differenzierter müssen dagegen diejenigen Trader vorgehen, die häufig investieren, unter Umständen auch Day-Trading praktizieren. Die Kosten für den Zugriff auf Echtzeitkurse dürfen bei einigen der Direktanbieter nicht unterschätzt werden. Auch bei Echtzeitkursen bestehen unterschiedliche Vorgehensweisen:

  • Echtzeitkurse generell kostenfrei
  • Echtzeitkurse generell kostenpflichtig
  • Zugriffe auf Echtzeitkurse kostenfrei in Abhängigkeit von der Häufigkeit der Trades

Als nächster und zugleich letzter Punkt kommt der außerbörsliche Handel zum Tragen. Die Courtagen der Discount Broker reichen hier von kostenfreien Aktionen bis hin zu Abrechnungen zu den normalen Handelskonditionen.

Fazit

Für die Auswahl des Discount Brokers gilt als wichtigstes Kriterium das persönliche Handelsverhalten. Fondsanlegern ist es möglich, eine komplett kostenfreie Geldanlage zu betreiben. Erfahrene Trader, die auch auf Derivate, Day-Trading oder den außerbörslichen Handel setzen, sind häufig nicht mit dem preiswertesten Broker gut bedient, sondern mit dem, dessen Schnittmenge aus den einzelnen Leistungen und den Preisen dafür am Ende am günstigsten auftritt. Die Lösung zur Auswahl bringt am Ende nur ein Discount Broker Vergleich.